Der Tod der blauen Blume - Leseprobe

Prolog

Die ersten Sonnenstrahlen kämpften sich durch die Schwärze der Nacht. Ein fahles Grau machte sich breit. Die Straße wirkte verlassen, heruntergekommen. Um diese Zeit herrschte noch kaum Verkehr. Ein fast leerer Stadtbus war vorbeigefahren und ein Transporter, der von einer Großbäckerei kam. Sonst schlief die Stadt.

„Bist du sicher, dass wir bei der richtigen Adresse sind?“, fragte Marko. Er richtete sich auf dem Vordersitz des am Straßenrand geparkten Wagens auf, um sich nach hinten zu drehen. Er war groß, mit fleischigen Schultern, sein Gesicht glatt, fast ausdruckslos. Vor drei Wochen hatte er seinen fünfundzwanzigsten Geburtstag gefeiert. Damit war er zwei Jahre älter als Sven, der neben ihm auf dem Beifahrersitz kauerte. Sven war ein richtiger Morgenmuffel. Jedes Mal beschwerte er sich, wenn sie so früh arbeiten mussten. Aber das war auch sein einziges Manko. Er machte stets das, was man ihm sagte, und redete nicht viel. Man konnte sich hundertprozentig auf ihn verlassen. Ein überaus angenehmer Partner.

„Klar bin ich mir sicher“, erwiderte Sonja. Sie saß wie immer auf der Rückbank und nuckelte an einer Cola light.

„Wie kannst du das wissen? In dieser Riesenstadt sieht eine Ecke aus wie die andere.“

„Habe ich mich jemals geirrt?“ Sonjas Stimme klang ruhig, ohne jede Spur von Aufregung, nahezu gelangweilt.

Marko zuckte mit den Schultern und beobachtete wieder die Häuserzeilen mit ihren blicklosen Fenstern. Sonja war die Teamleiterin. Sie behielt immer den Überblick. Dank ihrer Umsicht und Präzision hatten sie noch nie einen Fehler begangen. Was sie sagte, war Gesetz.

„Wie lange müssen wir noch warten?“, nörgelte Sven.

Sonja strich sich ihr dunkles, nahezu schwarzes Haar aus der Stirn und blickte auf ihre Armbanduhr. „Sieben Minuten. Um fünf verlässt er das Haus.“

„So bald?“

„Er trägt vor der Arbeit zweimal die Woche Prospekte aus.“

„Richtig tüchtig“, bemerkte Marko.

„Kann man so sagen.“ Sonja trank von ihrer Coke.

Sven kicherte. „Da wird ihm unsere Überraschung echt guttun. Diese Belohnung hat er sich redlich verdient.“

„Hast du schon entschieden, wer die Überraschung überbringen darf?“, fragte Marko möglichst beiläufig, in der Absicht, die kritische Situation zu überspielen. Sowohl er als auch sein Freund wetteiferten darum, von Sonja für diese Aufgabe ausgewählt zu werden. Das war das Schönste in ihrem Job: den Menschen gegenüberzutreten und ihnen den Gewinn auszuhändigen.

„Ich denke …“, setzte Sonja an. Eine atemlose Stille folgte ihren Worten.

Sie grinste und trank erneut.

„Mach’s nicht so spannend“, sagte Marko.

„Ja. Natürlich.“ Sonja gab sich den Anschein, angestrengt nachzudenken. „Wenn ich es mir recht überlege, war Sven die letzten beiden Male dran. Und er hat es auch voll gut hinbekommen. „Aber …“

„Aber was?“, zischte Sven. Mit einem Mal wirkte er hellwach.

„Aber Marko kommt bei der Kundschaft insgesamt besser an.“

„Das ist unfair!“, brauste Sven auf. „Wie kannst du das überhaupt sagen! Ich mache das sicher genauso professionell wie Marko.“

„Doch. Ja“, stimmte Sonja nach einigem Zögern zu. „Trotzdem ist heute Marko an der Reihe.“

„Das ist gemein“, protestiere Sven. „Insgesamt durfte er schon viel öfter als ich.“

„Schluss jetzt“, beendete Sonja die Diskussion, mit einer Stimme, die keine Widerrede duldete.

Sven blickte verlegen zur Seite und Marko strahlte voller Stolz und Vorfreude.

„Okay“, sagte Sonja. „Er wird der einzige Passant auf dem Gehweg sein. Graue Haare, Schnurrbart. Er trägt eine Umhängetasche voller Werbung. Ziemlich schwer, das Ding. Und da er nicht groß ist, wird er ganz schön zu schleppen haben.“ Sie langte neben sich auf den Sitz, packte eine Plastiktüte und reichte sie Marko. „Du lieferst das Geschenk ab, vergewisserst dich, dass alles in Ordnung ist, und kommst schnurstracks zum Wagen zurück.“

„Bin doch kein Anfänger“, murrte Marko. Seine Hand zitterte ein wenig, als er den Beutel ergriff. Es kostete ihm sichtlich Mühe, seine Ungeduld zu zügeln.

Er stieg aus, schloss leise die Fahrertür und grüßte sein Team mit einer beiläufigen Geste. Dann machte er sich auf den Weg.

Ein paar Amseln zwitscherten überlaut. Bald würde ihr Gesang im Lärm des Verkehrs untergehen.

Seine Schritte hallten dumpf über den Asphalt, und kurz darauf konnte Marko in einiger Entfernung einen Mann erkennen. Genau wie ihn Sonja beschrieben hatte. Nur trug er nicht eine, sondern zwei schwere Umhängetaschen. Ein richtiger Packesel. Der Typ hatte heute eindeutig seinen Glückstag.

Marko musste sich zwingen, nicht schneller zu laufen. Langsam und gleichmäßig schritt er voran. Als der Mann ihn wahrnahm, lächelte Marko breit und der grauhaarige Typ gab ihm nach einigem Zögern das Lächeln zurück.

Marko verharrte, hob seine Hand, als ob er winken wollte.

Der Grauhaarige blieb verdutzt stehen.

Markos Lächeln wurde herzlich. Er nahm die Plastiktüte, langte hinein, dabei behielt er den Grauhaarigen im Auge. Währenddessen fand seine Hand den Griff der Automatikpistole mit Schalldämpfer.

Er ließ die leere Tüte einfach fallen, brachte die gespannte Waffe in Position und schoss dem Grauhaarigen aus nächster Nähe mitten ins Gesicht. Ein leises Plopp ertönte, gefolgt von einem metallischen Klirren, als die ausgestoßene Hülse über den Gehweg tanzte.

Der Grauhaarige fiel nach hinten um wie ein nasser Sack. Seine Füße und Arme bewegten sich noch leicht. Das taten sie bei den Gewinnern immer.

Marko trat ein Stück heran, bevor er noch zweimal feuerte. Jetzt war auch das Zucken fort.

Eine dunkle Flüssigkeit breitete sich unter dem Kopf des Grauhaarigen aus.

Fertig.

Marko wandte sich ab. Er bückte sich und hob die Plastiktüte auf. Mit seinen Augen suchte er nach den Patronenhülsen. Die ersten zwei fand er schnell. Die dritte hatte sich im Rinnstein verstecken wollen. Er verstaute alle drei sorgfältig in seiner Jackentasche, bevor er zum Fahrzeug zurückkehrte. So viel Zeit musste sein.

Sven war inzwischen ans Steuer gewechselt und sah mit gespieltem Zorn zur Seite, als Marko in den Wagen stieg.

Marko knuffte ihn kameradschaftlich an der Schulter. „Der Nächste gehört dir – wenn Sonja nichts dagegen hat.“

Sonja lachte. „Wieso sollte ich etwas dagegen haben? Ich finde es toll, wenn ihr euch versteht. Zu einem guten Team gehört, sich alles zu teilen.“

Das stimmte. Bis auf den Sex. Da durfte Sven nicht mitmischen.

Sven startete den Wagen. Gemächlich fuhren sie die Straße hinunter. An den Toten, der auf der rechten Seite vor einem Hauseingang lag, verschwendeten sie keinen Blick mehr. Die Arbeit war erledigt.

„Es wird ein herrlicher Tag“, bemerkte Marko.

„Ja“, erwiderte Sven. „Fünfundzwanzig Grad. Und Sonne. Super Badewetter.“

„Könnten wir vorher nicht …?“, meldete sich Sonja zu Wort.

Marko vermied es, nach hinten zu sehen, und Sven tat, als würde er sich auf den nicht existierenden Verkehr konzentrieren.

„Ach, bitte“, wiederholte Sonja.

„Findest du es nicht toll, wenn sie bettelt?“, fragte Marko.

„Spitze“, antwortete Sven.

„Ihr wisst doch, unten am Fluss. Ganz kurz vor der Stadt. Die kleine Parkbank, an der wir vorbeigefahren sind“, sagte Sonja.

„Du kannst es nicht lassen“, entgegnete Marko.

„Natürlich hat es Sonja auch gesehen, oder denkst du, das ist nur uns beiden aufgefallen?“ Sven grinste.

Sonja beugte sich zwischen die beiden Vordersitze und machte ihren unwiderstehlichen Schmollmund. „Ach, kommt schon. Ein bisschen Vergnügen muss doch auch sein.“

„Wer behauptet denn immer, dass die Arbeit das Wichtigste im Leben ist?“ Marko versuchte, ernst zu klingen, aber als er geendet hatte, brachen alle drei in schallendes Gelächter aus.

„Es dauert auch wirklich nicht lange“, beharrte Sonja.

Marko seufzte gespielt. „Man kann dir aber auch überhaupt nichts abschlagen.“

Inzwischen hatten sie die Stadt beinahe verlassen. Sie fuhren an großen Wohntürmen vorbei, dann wurde die Bebauung spärlicher. Auf der rechten Seite konnten sie Bäume und dahinter den Fluss erkennen.

Es dauerte nicht lange und sie hielten auf einem verlassenen Rastplatz. Alle drei stiegen aus.

Sonja hielt einen kleinen Kanister in der Hand. Voller Übermut tänzelte sie herum. Ihre Augen leuchteten. Sie war bester Laune. „Ihr könnt ruhig mitkommen“, bot sie den beiden Männern an. „Dann könnt ihr es aus nächster Nähe genießen.“

„Wenn es dir nichts ausmacht?“, vergewisserte sich Sven.

„Meine Mutter sagte immer, geteilte Freude ist doppelte Freude. Und wir sind zu dritt. Also Freude mal drei.“ Ohne eine Reaktion abzuwarten, hastete Sonja hinunter. Ihre beiden Freunde folgten ihr auf dem Fuß.

Obwohl es ein heißer Tag zu werden versprach, lag ein flüchtiger Nebel auf dem Wasser. Die Luft roch kühl und rein. Tautropfen glänzten auf den Gräsern und den unteren Blättern der Büsche. Der Fluss plätscherte ruhig und beständig auf seinem langen Weg zum Meer.

Von der Parkbank hatte man einen wunderbaren Blick über das märchenhaft verschlafene Tal. Sonja verharrte in ihrem Lauf und schlich vorsichtig näher. Bei der Bank angekommen, öffnete sie den Kanister und kippte den Inhalt großzügig über die zusammengekauerte Person, die dort ihren Rausch ausschlief.

Der Schlafende bewegte sich unruhig, wachte aber nicht auf.

In Sonjas Hand erschien ein Feuerzeug. Sie drehte am Zündrädchen und ein kleines gelb-bläuliches Licht wurde zum Leben erweckt. Mit schief gelegtem Kopf senkte sie ihren Arm und ließ los.

Augenblicklich breitete sich ein unirdisches Leuchten über dem Körper des Mannes aus. Flammen schossen empor, anfangs zurückhaltend und testend, dann lodernd und zerstörerisch.

Sonja sprang einige Schritte zurück und beobachtete gebannt, wie der Schlafende urplötzlich das Bewusstsein erlangte und ruckartig auf die Füße kam. Jetzt begann er zu schreien. Er grölte, kreischte, brüllte fast unmenschlich und tanzte wie ein Verrückter, während die Flammen meterhoch aus ihm herausschlugen. Dann versagte seine Stimme. Er rannte Richtung Wasser, obwohl sie alle wussten, dass er es bis dorthin niemals schaffen würde.

Auch Sven verfolgte das Schauspiel vollkommen fasziniert.

Marko hingegen hatte nur Augen für Sonja. Nie war sie schöner als in diesen Momenten.

 

1

Ich war wieder im Meer. Wasser am ganzen Körper. Wasser in meinem Gesicht. Mit jedem Schwimmstoß meiner Beine, mit der Kraft meiner Arme schoss ich vorwärts. Niemand konnte mich aufhalten. Hier war ich in meinem Element. Hier war ich zuhause.

Immer wenn ich den Kopf zum Luftholen emporreckte, konnte ich die Schreie der Möwen über mir hören. Ihr melancholisches Wehklagen, zeitlos wie die See, schwoll an, um wieder abzuebben, bevor es von Neuem begann. Die Möwen befanden sich auf der Jagd. Ich wusste, dass sie pfeilschnell niedersausten und – wenn sie Erfolg hatten – mit einem Fisch, der ihnen aus dem Schnabel hing, an der Wasseroberfläche erschienen. Unbeirrt gingen sie ihrer Beschäftigung nach, so wie auch ich mich durch nichts ablenken ließ – verloren an diesen perfekten Moment, wenn sich Körper und Geist im Einklang befinden und es keine Zweifel gibt, keine Fragen, nur Frieden.

Ich hatte schon mehr als fünfhundert Meter zurückgelegt. Kronsoog, meine Insel, meine Hallig, befand sich weit hinter mir.

Bald würde es gefährlich werden.

Ich kannte die Stelle genau. Jetzt kam sie, die Strömung. Wenn ich nicht aufpasste, würde sie mich mit sich reißen. Einmal hineingeraten, hatte selbst der beste Schwimmer keine Chance mehr. Die Nordsee war erbarmungslos gegenüber jeder Art von Schwäche. Sie holte sich ihre Opfer und gab sie nicht wieder frei.

Ich atmete ein und tauchte, so tief ich konnte. Der Tod zog mit seiner eisigen Gewalt über mich hinweg. Ich konnte ihn spüren. Er lauerte nur auf einen Fehler, auf eine unbedachte Bewegung. Fünfundzwanzig, besser dreißig Züge musste ich schaffen. Langgezogen, still, konzentriert. Der Drang zu atmen wurde immer stärker. In meiner Brust baute sich ein Druck auf, wuchs bis zur Unerträglichkeit an. Die Muskeln begannen zu schmerzen und in meinem Kopf hämmerte der Puls jeden Gedanken in Stücke.

Dann lag die Gefahrenzone hinter mir. Prustend kam ich an die Oberfläche, spürte den harten Wind auf meinem Gesicht, sog den Geruch des salzigen Wassers gierig in mich hinein.

Ich setzte meine Strecke fort. Ruhig und beständig durchpflügte mein Körper die Wellen, die ihn bereitwillig passieren ließen.

Die Sonne kämpfte sich durch die Wolken. Ihre Strahlen brachen sich in den Schaumkronen und blendeten mich.

Niemals würde ich glücklicher sein.

Ich fühlte mich nicht allein. Eine Gewissheit begleitete mich. Die Gewissheit, dass mich meine Großmutter beobachtete. Sie gab es nie zu, aber immer, wenn ich in Richtung Festland schwamm, kam sie wie zufällig herunter zum Ufer und blickte mir nach. Dabei legte sie ihre Hand an die Stirn und ihre blauen Augen, die trotz der tief eingegrabenen Falten in ihrem Gesicht nichts an Jugendlichkeit verloren, verfolgten jede meiner Bewegungen. Regungslos verharrte sie, bis ich umkehrte und die Strömung ein zweites Mal hinter mich brachte. Dann erst strich sie sich mit einer resoluten Geste ihre hellen Haare zurecht, um im Haus oder Stall zu verschwinden. Sie arbeitete ständig. Bei ihr gab es keine Pausen. Und an Beschäftigung mangelte es auf unserer Hallig wirklich nie.

Wir hatten Hochsommer. Die Nordsee glänzte wie poliertes Blei. Sie hatte sich zurückgezogen, und das Land um unser Gehöft ragte einer Oase gleich groß und friedlich aus den kalten Fluten. Die Salzwiesen schimmerten grün. Wie lebendig bewegten sich ihre langen, feinen Halme im Wind. Doch das zarte Blau dominierte.

Halligflieder.

Er wuchs überall und tauchte alles in ein unwirkliches, bläuliches Leuchten. Sein einzigartiger Duft vermischte sich mit der strengen Kühle der See.

Meine Heimat.

Mit den Fingerspitzen stieß ich gegen einen Widerstand. Ich stützte mich ab und ergriff eine metallene Leiter. Ich hielt mich fest und verschnaufte einen Augenblick, bevor ich meinen Fuß auf die unterste Stufe setzte.

Geriffelter Belag, damit niemand ausrutscht.

Widerstrebend zog ich mich empor, das Wasser gab mich frei. Vieles blieb darin zurück. Zu viel. Die Erinnerung an früher. An eine andere Zeit, an einen anderen Ort. Ganz sicher an andere Träume. Alles hatte sich verändert. Und ich selbst? Ich hatte mich auch verändert. Aber nicht, wie ich es mir gewünscht hatte.

Gepresst atmete ich aus.

Eine ältere Frau im geblümten Badeanzug blickte zu mir herunter. Sie wartete, bis ich auf den Fliesen stand, dann drängte sie sich an mir vorbei und ließ sich vorsichtig hinab.

Chlorgeruch stieg mir in die Nase.

Ich blinzelte. Das harte Neonlicht der Deckenlampen blendete mich. Nahezu zeitgleich holte mich die typische Geräuschkulisse des Hallenbades ein. Kinder jauchzten und lachten. Mütter unterhielten sich quer über das Becken. Jemand sprang vom Rand ins Wasser. Die Trillerpfeife eines Trainers schnitt schrill und bestimmend durch den Raum.

Ich ging hinüber zur Bank, schlüpfte in meine Schlappen und ergriff das Handtuch, um es mir über die Schultern zu legen. Der weiße Frotteestoff bildete einen auffallenden Kontrast zu meinen dunklen Beinen.

Ich war nicht wie meine Oma. Deren Haut hatte stets hell, nahezu farblos geschimmert, wie die aller Friesinnen. Ich hingegen hatte mein Aussehen von meinem Vater geerbt. Er war Afroamerikaner.

Ich blickte auf die Uhr. Vierzig Bahnen in einer Stunde. Zwei Kilometer. Das war nicht schlecht, aber ich würde acht Kilometer schaffen müssen – in einer guten Zeit und zudem nicht in einer besseren Badewanne wie hier, sondern draußen, in der Nordsee. Ich hatte mich angemeldet. Für das Langstreckenschwimmen von Norddeich bis zur Insel Norderney. Und ich würde mitmachen und unter die ersten zehn kommen – mein großes Ziel. Und dann …

Schlagartig fühlte ich mich erschöpft und ausgelaugt. Verdammt, welcher Teufel hatte mich nur geritten, mich vor Arbeitsbeginn derartig zu verausgaben?

Morgen würde ich wiederkommen.

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