Liebe reist wohin sie will - Leseprobe


1
Es klingelte.

Das konnte nicht sein, und ich wollte es auch gar nicht glauben. Also steckte ich den Kopf tief unter die Decke und versuchte angestrengt, an etwas anderes zu denken.

Kein Glück. Wieder erreichte mich dieser Ton. Lang und durchdringend.

Ich träumte wohl. Ja, so musste es sein. Ich schlief tief und fest, und träumte, dass mein Telefon läutete. Das war es.

Seufzend machte ich es mir in meinem Bett bequem, streckte vorsichtig ein Bein heraus, um zu prüfen, wie kalt es war. Entsetzlich. Schnell zog ich den Fuß zurück.

Warm. Besser. Viel besser.

Erneut dieses furchtbare Geräusch.

Kein Traum, keine Einbildung. Realität. Jemand rief tatsächlich mitten in der Nacht an.

Ich hob die Decke ein klitzekleines bisschen in die Höhe und spitzte mit einem Auge in die Dunkelheit Richtung Wecker. Zwei Uhr siebenunddreißig. Unmöglich. Ich hatte mir das Klingeln meines Handys sicher nur eingebildet. Und wenn nicht … einfach ignorieren. Der Anrufer würde bestimmt aufgeben.

Weit gefehlt. Wieder dieser schrecklich penetrante Laut, und ich saß kerzengerade im Bett.

Was für eine Unverschämtheit! Warte! Demjenigen, der es wagte, zu dieser abartigen Zeit andere Leute in ihrem Schlaf zu stören, würde ich meine Meinung geigen. Aber gründlich.

Ich langte auf den Nachttisch und ergriff mein Smartphone.

»Hallo!«, meldete ich mich.

Vermutlich klang ich unfreundlich, aber das wollte ich auch.

»Hallo?«, erwiderte eine andere Stimme.

»Ja. Hallo! Wer ruft denn da an?«

»Claudia, bist du das?«

Die Stimme am anderen Ende kam mir bekannt vor, sehr bekannt, allerdings konnte ich sie gerade nicht zuordnen. Das lag vermutlich an der Uhrzeit.

»Ja?«, sagte ich nicht unbedingt originell oder intelligent.

»Claudia, bist du es?«, wiederholte die Stimme.

»Wer sonst!« Jetzt dämmerte es mir. »Theresa?«

»Genau. Ich bin’s. Theresa, deine Schwester.«

»Wow. Was für eine Überraschung! Ich habe schon lange nichts mehr von dir gehört. Wie geht es dir, deinen Kids und…« Ich wollte Volker sagen, doch dann erinnerte ich mich daran, dass ich mich mit dem Mann meiner Schwester überhaupt nicht verstand. Das beruhte auf Gegenseitigkeit. Er konnte mich auch nicht leiden. Also unterließ ich es, auf ihn zu sprechen zu kommen.

»Claudia«, meinte Theresa, als hätte sie gar nicht gemerkt, dass ich den Rest meines Satzes heruntergeschluckt hatte. »Ich hätte eine Frage an dich.«

»Frage an mich? Sag mal, weißt du, wie spät es ist? Kann das nicht bis morgen warten?«

»Nein, kann es nicht.«

»Oh.« Ich runzelte die Stirn.

»Hans, Volkers Vater…«

»Was ist mit ihm?«

»Er hatte einen Schlaganfall.«

»Das ist ja schrecklich.«

»Wir müssen hinfahren. Uns um ihn kümmern.«

»Aber wohnt er denn nicht in…«, ich versuchte mich daran zu erinnern, woher Theresas Schwiegereltern stammten, schaffte es aber in meinem immer noch leicht benommenen Zustand nicht. Ich rieb mir die Augen, um meine Schläfrigkeit loszuwerden.

»Wir wollen uns so schnell wie möglich auf den Weg nach Wien machen.«

»Das ist ja toll!«, entfuhr es mir. Das war eindeutig nicht die passende Antwort, aber da konnte ich nichts mehr machen. Gesagt ist gesagt. »Und? Freuen sich die Kids schon auf die Reise?« Nun ja, das war auch nicht viel besser.

Theresa räusperte sich. »Das ist der Knackpunkt.«

»Der Knackpunkt?«

»Wir können die Kinder nicht mitnehmen. Und da dachten wir…« Sie zögerte.

»Ihr dachtet, was

»Ob du nicht … Wir brauchen jemanden, der sich um die Kinder kümmert. Zwei, drei Tage, höchstens vier, und dann sind wir zurück.«

»Ich verstehe«, sagte ich, obwohl ich nicht verstand.

»Jemanden, auf den ich mich verlassen kann. Hundertprozentig.«

»Okay?«

»Nun«, sprach Theresa weiter, »Ich wollte dich fragen, ob du das machen willst.«

»Ich

»Ja, du. Du bist ja schließlich meine Schwester. Wen sollte ich sonst bitten?« Ich hörte einen leicht gereizten Unterton aus Theresas Stimme heraus. Meine ältere Schwester verhielt sich immer zielorientiert. Sie wurde schnell ungeduldig. Ich hingegen ließ die Dinge gerne einfach auf mich zukommen. Manches regelte sich so von ganz allein. Anderes wiederum…

»Claudia, bist du noch dran?«, riss mich Theresa aus meinen Gedanken.

»Also. Ähm … sicher mache ich das und passe auf die Kids auf«, beeilte ich mich zu sagen. »Sobald ich ausgeschlafen habe, setzte ich mich ins Auto und düse zu euch. Gegen Mittag kannst du mit mir rechnen.«

»Nein. Das geht nicht. Das ist zu spät. Ich benötige dich gleich.«

»Gleich?«

»Gleich. Wir fahren ab, sobald du hier bist. Und du übernimmst dann das gesamte Haus und die Kinder. Schaffst du das?« Bildete ich mir das ein, oder klang Theresa tatsächlich so, als ob sie Zweifel hätte?

Ich holte tief Luft und achtete darauf, eine große Portion Zuversicht in meine Stimme zu legen. »Was für eine Frage! Natürlich schaffe ich das. Kein Problem!«

Es knackte in der Leitung, und auf der anderen Seite war zunächst Stille. Dann vernahm ich, wie Theresa mit jemandem sprach. Doch ich konnte nicht verstehen, was sie sagte. Offensichtlich hatte sie den Lautsprecher mit der Hand abgedeckt. Erneut einige undefinierbare Geräusche, und ich hörte sie wieder deutlich. »Wie lange brauchst du bis zu uns?«

»Zu euch?« Ich dachte angestrengt nach. Das letzte Mal hatte ich sie wann besucht? … Bei der Geburt ihres jüngsten Kindes. Eine Tochter. Lana. Das war … wie alt war Lana überhaupt? Drei?

»Ich denke, zwei Stunden werde ich bis zu euch schon brauchen. Ich mache mich fertig, packe ein paar Sachen ein und brause los.«

»Was ist mit deiner Arbeit? Musst du da was klären?«

Typisch Theresa. Immer praktisch, immer vernünftig.

»Muss ich nicht. Ich habe gerade keinen Job. Ich fahre doch bald nach Australien. Das wollte ich dir noch mailen.«

»Australien?«, wiederholte Theresa, als hätte ich gesagt, ich würde zum Saturn fliegen.

»Sicher. Australien. Mit Julius, meinem Freund. Wir haben den Flug gebucht, das Wohnmobil in Melbourne ist schon bestellt, und in genau einer Woche starten wir. Der Traum meines Lebens.«

»Aha«, machte Theresa. »Also bitte, beeil dich … Und Claudia? Danke, das vergesse ich dir nicht.«

Sie legte auf.

Ich saß auf dem Bett und blickte auf meine Füße. Sie waren inzwischen kalt. Keine Spur mehr von der wohligen Wärme, die mich gerade noch umfangen hatte. Aber ich freute mich ohne Ende. Seit Jahren war der Kontakt zu meiner Schwester nahezu abgebrochen gewesen. Ab und zu eine kurze, oberflächliche Mail, mehr nicht. Und zu Weihnachten hatte ich immer eine Karte von ihr bekommen.

Theresa war eben stark beschäftigt. Sie hatte einen Job und drei Kinder. Und ich? Ich suchte noch danach, mich zu verwirklichen. Das hatte eine Zeitlang gedauert, aber jetzt, jetzt war ich auf dem besten Weg, das zu tun, was ich tun wollte. Australien. Down Under. Ich würde mich neu erfinden. Endlich ich selbst sein. Und beginnen würde ich mit Theresa. Ich würde ihr helfen und ihr zeigen, dass sie sich auf mich verlassen konnte.

Hallo Welt, hier kommt Claudia! Voller Elan sprang ich auf, der Bettvorleger rutschte zur Seite, und ich krachte hart auf den Boden. Dabei stieß ich mit der Stirn gegen das Bein des Sessels. Mein Zimmer in der WG war wirklich nicht besonders groß.

Mühsam rappelte ich mich auf und hielt mir den pochenden Kopf. Hoffentlich gab das keine Beule. Theresa würde sich sonst über mich lustig machen. Aber vielleicht hatte ich Glück, und es war noch dunkel, wenn ich bei ihr ankam. Und bis sie aus Wien zurückkehrte, würde auf alle Fälle nichts mehr zu sehen sein.

Ich trat an den Schrank und begann mich anzuziehen. Eine wichtige Aufgabe, eine wirklich wichtige Aufgabe wartete auf mich. Und diesmal würde ich es schaffen, ihr gerecht zu werden.

2

Mein uralter Campingbus machte auf der Autobahn noch locker seine achtzig Sachen. Er ruckelte und zuckelte dabei ein wenig, aber er brachte mich immer ans Ziel. Und das war es ja, worauf es ankam.

Hinter mir auf der zugegebenermaßen etwas ramponierten Rückbank lag die große Reisetasche, die ich mir extra für meinen Trip nach Down Under gekauft hatte. Nur war sie nicht mit Schnorchel, Taucherbrille, Haiabwehrstock und ähnlich wichtigen Dingen beladen, sondern lediglich mit Unterwäsche, Socken, ein Paar Reservejeans, T-Shirts und zwei Sweatshirts. Mehr brauchte ich nicht und mehr hatte ich in der Eile auch nicht zur Hand gehabt. Von Gülcan, einer meiner Mitbewohnerinnen der WG, hatte ich mir die Zahnpasta geklaut und ihr silikonfreies Shampoo (meine beiden waren mal wieder leer). Somit war ich perfekt ausgestattet. Und sollte wider Erwarten doch etwas fehlen – ich wusste genau, der Kleiderschrank und das Bad meiner Schwester waren aufs Beste bestückt.

Um diese Nachtzeit waren nur Lkws unterwegs. Kaum Pkws, insgesamt nicht viel Verkehr. Ich fuhr also auf der rechten Seite vor mich hin und dachte an Theresa und an den Schicksalsschlag, den sie erlitten hatte. Sie mochte ihren Schwiegervater, auch das wusste ich genau. Und ihr Mann, Volker, hing abgöttisch an seiner eigenen Familie. Betonung auf eigene Familie. Mich konnte er auf den Tod nicht ausstehen. Immer, wenn ich in seine Nähe kam, versuchte er, mich zu belehren: wie ich meine Leben zu führen hätte, wie ich meine Karriere planen sollte, wie es mir gelänge, etwas aus mir zu machen.

Aber das alles wollte ich gar nicht. Mir ging es gut. Hin und wieder einen Job, einen neuen Freund und – wenn die Kerle zu aufdringlich wurden, oder ich das Gefühl hatte, mit meinem Leben auf der Stelle zu treten – eine längere Reise irgendwohin, wo mich niemand kannte, und wo ich ganz von vorn anfangen konnte. Dann kehrte ich zurück, und wenn mich das Fernweh packte, plante ich die nächste Exkursion. Das hatte bislang wunderbar geklappt. Keine Probleme. Und ich fühlte mich großartig dabei. Ich war ja auch noch jung genug, mein Leben zu genießen. Achtundzwanzig war doch kein Alter!

Beinahe hätte ich die Ausfahrt übersehen. Ich bremste hart. Meine Reifen quietschten. Vielleicht nicht nur meine Reifen. Vielleicht auch meine Bremsen. Ich hätte schon längst die Beläge erneuern lassen sollen. Aber sie funktionierten auch so – selbst wenn sie immer lautstark protestierten, sobald ich sie zum Einsatz brachte.

Ich fuhr an einer kleinen Provinzstadt vorbei, fand auf Anhieb die richtige Landstraße und setzte meinen Weg unbeirrt fort.

Theresa würde Augen machen! Und Volker, ihr besserwisserischer Mann, erst! Wie oft hatte er mir vorgeworfen, dass ich nichts auf die Reihe brächte, dass ich jeden Termin verpasste und einfach nicht zuverlässig sei? Hundert Mal. Nein, tausend Mal.

Doch diesmal würde er seinen Mund halten. Denn diesmal würde ich bestimmt pünktlich sein. Auf die Minute!

Ein heftiges Rütteln durchlief mein Auto. Vor lauter Nachdenken und Vorfreude hatte ich ein Schlagloch übersehen. Ich hörte, wie die Felge meines linken Vorderrads gegen den kaputten Asphalt krachte. Sofort begann mein Bus zu schlingern. Ich bremste und brachte das Auto zum Stehen.

Verdammt! Verdammt! Verdammt! Jetzt einen Platten, in der Nacht, irgendwo auf einer dunklen Nebenstraße, inmitten ländlicher Pampa? Oh mein Gott! Nie würde ich rechtzeitig ankommen. Und wie sollte ich überhaupt dieses Malheur beseitigen?

Ich legte den Kopf auf das Lenkrad, die Hände aufs Armaturenbrett und holte tief Luft, wie ich es in Yoga gelernt hatte. Einatmen … ausatmen … einatmen … ausatmen – für irgendetwas musste mein halbjähriger Aufenthalt in Indien vor fünf Jahren ja gut gewesen sein.

Nach ungefähr einer Minute brach ich ab. Nicht, weil es mir besser ging, sondern weil mir schwindelig wurde.

Okay, das hatte ganz offensichtlich nicht funktioniert, und der Reifen wechselte sich auch nicht von allein. Ich öffnete die Tür, stieg aus und wagte einen zaghaften Blick zum linken Vorderrad meines Campingbusses.

Natürlich! Der Reifen war hinüber.

Ich ging zur Heckklappe, suchte den Wagenheber und den Radmutternschlüssel heraus. Nicht gerade enthusiastisch kehrte ich zum Platten zurück und begann, den Wagen aufzubocken. Das kostete mich einen Fingernagel, aber schließlich war es geschafft.

Als ich den Radmutternschlüssel ansetzen wollte, hörte ich ein einsames Motorengeräusch. Das Auto kam näher. Ein Aufblendlicht irrte über mich hinweg…

Der Wagen blieb circa fünf Meter hinter mir stehen. Die Fahrertür öffnete sich, und eine Person stieg aus.

Na super! Das fehlte mir jetzt noch. Ein Lustmolch oder Triebtäter, der mich auf der gottverlassenen Landstraße anmachen wollte. Bei meinem Glück würde er dazu auch noch aussehen wie Quasimodo.

Aber nicht mit mir!

Ich packte den Radmutternschlüssel, richtete mich auf und bereitete mich auf das Schlimmste vor.

Ein Kerl kam auf mich zugeschlendert. Zunächst konnte ich im Gegenlicht der Autoscheinwerfer nur seine Umrisse ausmachen. Groß, kräftig, aber nicht dick, und wie es schien, breite Schultern.

Also gut, kein Quasimodo. Aber es konnte sich noch immer um einen waschechten Perversen handeln.

»Hallo«, sagte er.

»Hallo«, erwiderte ich knapp.

»Haben Sie ein Problem?«

»Nein, ich habe keine Probleme.«

Er stand inzwischen vor mir. Ungefähr Anfang dreißig. Männlicher Typ, salopp gekleidet mit Jeans und Pulli.

Er wies mit dem Finger auf den kaputten Reifen. »Wenn Sie möchten, kann ich Ihnen helfen.«

»Helfen?«

»Ja. Ich weiß nicht, ob das die richtige Arbeit für eine…« Er verstummte und grinste, vermutlich weil er merkte, dass er etwas Falsches gesagt hatte.

»Sie meinen, das ist nicht die richtige Arbeit für eine Frau?«, beendete ich seinen Satz.

Erneut lächelte er. Ein nettes Lächeln. Aber das zog bei mir nicht.

Ich holte tief Luft. »Da muss ich Ihnen einmal etwas in aller Deutlichkeit erklären. Wir Frauen können alles, was wir wollen. Wir können Wissenschaftlerinnen werden und auch zum Mond fliegen. Verstehen Sie?«

»Sicher«, sagte er. »Ich meinte nur, ich hätte … vielleicht…« Erneut wies er in Richtung meines Reifens, jedoch nicht mehr derartig selbstsicher, wie kurz zuvor. Eins zu null für mich.

»Ha!«, sagte ich. »Ich bin sehr gut zurechtgekommen, bevor Sie aufgetaucht sind. Und ich brauche nicht irgendeinen gutaussehenden Typen…« Diesmal brach ich ab, denn jetzt hatte ich etwas gesagt, was ich nicht hatte sagen wollen. Ich biss mir auf die Lippe.

»Nun.« Ein siegessicheres Lächeln trat auf sein Gesicht. Schlagartig war er mir unsympathisch. Da halfen ihm auch seine dunkelbraunen Augen nichts, die mich an herbe Schokolade erinnerten. Sie wissen schon, die Art von Schokolade, von der man nicht genug bekommen kann, wenn man einmal ein winziges Stückchen probiert hat. Kerle mit solchen Augen waren doch immer von sich eingenommen und bildeten sich sonst was ein. Aber ich stand nicht auf Äußerlichkeiten. Für mich zählten die inneren Werte.

Der Typ grinste noch immer. »Wenn ich Ihnen nicht helfen kann, dann mache ich mich wieder auf den Weg.«

»Tun Sie das«, erwiderte ich.

Er nickte mir zum Abschied zu, und ich beobachtete ihn, wie er zu seinem Wagen zurücklief. Er hatte wirklich eine gute Figur, und, soweit ich das beurteilen konnte, einen richtig knackigen Hintern.

Bevor er einstieg, drehte er sich unerwartet nochmals nach mir um. Ich weiß nicht, ob er merkte, dass ich ihm nachgesehen hatte. Jedenfalls bückte ich mich abrupt weg und begann, die Muttern am Vorderrad zu lösen.

Ich hörte, wie er sein Auto startete und langsam an mir vorbeifuhr. Bald waren die Rücklichter seines Wagens in der Dunkelheit verschwunden.

Okay, sagte ich mir. Selbst ist die Frau.

Die erste Mutter löste sich fast von alleine. Sie war ohnehin bereits locker gewesen. Die zweite erwies sich auch nicht als sonderlich schwierig. Aber die dritte klemmte. Ich stemmte mich mit aller Kraft auf das Drehkreuz. Die Mutter quietschte und gab schließlich nach.

Claudia, das hättest du dir ersparen können, dachte ich. Der Knackarsch hätte das für dich erledigt.

Aber ich brauchte niemanden. Ich kam alleine zurecht. Und das sehr gut.

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